Noch bevor sich die Autoren auf den Schreibprozess konzentrierten, trat die Herausgeberin mit der Vorstellung eines nicht-linearen Buches an mich heran: ›Praxis-Seiten‹ sollten die linke, ›Theorie-Seiten‹ ausschließlich die rechte Buchseite bespielen. Die Erarbeitung der Publikation entwickelte sich zu einer wechselseitigen Rekursion, in der Gestaltung und Texterfassung miteinander zirkulierten. Die beiden Größen Form und Inhalt standen im stetigen Dialog. Simultanität und Rückkopplung von Erkenntnisprozessen, Formgebung und Erarbeitung des Inhaltes schlugen sich im Ergebnis nieder. Reflexion, Theoriebildung, Gestaltung und Texterfassung als epistemische Tätigkeiten gingen Hand in Hand im Sinne einer integrativen Suchbewegung – Freiräume der Enge.

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»Freiräume der Enge

Künstlerische Findungsprozesse der Theaterpädagogik«

– eine Publikation des Fachbereichs »Darstellendes Spiel« der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.

Dorothea Hilliger (Hg.):

»Unter verschiedenen thematischen Schwerpunkten werden Bedingungen, Anordnungen, Methoden und Verfahren künstlerischer Findungsprozesse in der Theaterpädagogik vorgestellt. Die von unterschiedlichen Autoren entwickelten Positionen basieren auf einer kollektiven künstlerischen Praxis. Sie wurden im Anschluss an ein kunstübergreifendes, experimentelles Theaterprojekt zu dem Bauhauskünstler Oskar Schlemmer entwickelt und thematisieren beispielhaft Probenprozesse im Amateurtheaterkontext.«